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6:2. Grausam schnörkellos.

Sven und Julian treffen dreifach. draußen! weiter ohne Punkt.

Es schien, als habe Eyjafjalla am Samstag in der Coerheide Arena noch mal eine extra Portion Asche abgelegt um der Bunten Liga Münsterland und dem Titelverteidiger frei: gespielt münster die Sicht im Titelkampf zu vernebeln. Nachdem Viribus United und die Graswurzeltornados mit zwei Siegen vorgelegt und den Druck damit auf frei:gespielt abgewendet hatten, brauchte es jeweils drei Treffer vom neu formierten Sturmduo Sven (5./28./45.) und Julian (16./37./48.), die der dezimierten f:gm Mannschaft die drei wichtigen Punkte im Titelrennen sicherten. draußen! avanciert für Julian, der in zwei Spielen sechs mal traf, zum Lieblingsgegner.

Ohne die etatmäßige Abwehr mit Peter, Tobias und Mirco, musste Interimscoach Tobi umstellen und setzte mit drei Spitzen voll auf Angriff. Das zahlte sich aus. Tille, Julian und Sven harmonierten sehr gut und spielten einge schöne Doppelpässe, verpassten es aber, einen höheren Sieg gegen einen engagierten und fair aufspielenden Gegner herauszuschießen. 

 

Unschöne Szenen spielten sich leider nach dem Schlusspfiff ab. draußen! hatte sich die Schlagfertigkeit, die sie noch im Abschluss vor dem f:gm Tor vermissen ließ, für die dritte Halbzeit aufgehoben und es kam zu Handgreiflichkeiten. Ein solches Verhalten, auf und am Platz, vor den Augen von Kindern und Verantwortlichen von Teutonia Coerde, das gehört nicht in die sportlich umkämpfte aber immer fair geführte Bunte Liga und darf nicht dazu führen, dass ein schlechtes Licht auf den Spielbetrieb fällt.

 

Nächster Gegner für die frei: gespielten ist die SG König am 08. Mai um 12:15 Uhr in der Coerheide Arena. Hier soll dann die Revanche für die bisher höhste Niederlage in der frei:gespielt Historie (0:3) gelingen.

frei: gespielt verteilt Ostergeschenke

Ole, Peter und Flo legen Barrio drei Eier ins Nest.

3 Eier ins Barrio-Nest 3 Eier ins Barrio-Nest

Verfrühte Ostergeschenke für Barrio Hansa - In einer sehr ansehnlichen Partie der Bunte-Liga-Meister setzt sich frei: gespielt mit 3:0 (2:0) verdient an der Tabellenspitze fest.

"Barrio hat ein super Spiel gemacht und beinhart verteidigt. In der ersten Halbzeit haben wir es aber geschafft, taktisch klug dagegen zu halten und keine Konter zuzulassen", so Peter nach dem Spiel...

frei: gespielt nach 1:0 wieder Tabellenführer

Ole trifft gegen Viribus. Kampf um die Meisterschaft so eng wie nie.

Das wird ein "Spiel für Taktikfreunde" orakelte Fritz von Thurn und Taxis schon vor dem Anpfiff der Partie der frei: gespielten gegen den Dauer-Titelkandidaten Viribus United und hatte damit die Karten richtig gelesen. Zähe 51. Minuten mühte sich frei: gespielt gegen kompakt stehende und zweikampfstarke Viribis, bis Ole den verdienten 1:0 Siegtreffer markierte und frei: gespielt wieder in die dünne Luft an der Tabellenspitze katapultierte. "Das war ein unglaublich kraftraubendes Spiel und uns war von Beginn an klar, dass das Team mit dem ersten Tor das Spiel gewinnen würde. Insgesamt waren wir sicherlich die Aktiveren. Viribus hat zu wenig nach vorne gearbeitet und sich auf die starke Defensive verlassen, das wäre beinahe gut gegangen", so Spielertrainer Peter nach dem Abpfiff.

Mit frei: gespielt stehen jetzt punktgleich die Mannschaften von Münster FC und den Graswurzeltornados an der Spitze (18. Pkt.).

Fakirtechniken beim Abschlusstraining

frei:gespielt mit harter Vorbereitung auf Spitzenduell gegen Tabellenführer Viribus

Mitch Panini bei der Vorbereitung für das Spiel gegen Viribus Mitch Panini bei der Vorbereitung für das Spiel gegen Viribus

Am Sonntag erwartet die Bunte Liga Münsterland das Spitzenspiel zwischen frei: gespielt Münster und Viribus United (Hinspiel 4:0). f:gm, das in der Tabelle mit nur zwei Punkten Rückstand hinter Viribus lauert, muss dabei auf Mittelfeld-Ass Benjo verzichten, der beim Abschlusstraining unglücklich in eine Scherbe rutschte und noch am Abend mehrere Stunden im Krankenhaus behandelt wurde. Der Kreativkopf fällt damit gegen den Tabellenführer aus. "Wir haben beim Training in den letzten Wochen einen sehr stabilen Eindruck gemacht und trotz der verlängerten Winterpause sind wir topfit! Darum bin ich sehr zuversichtlich, dass wir am Sonntag die Tabellenführung übernehmen können", richtete Benjo vom Krankenbett aus. Neben Benjo werden auch Ron und Clemens in der Startelf fehlen, Ole nimmt den Weg aus Hamburg auf sich, um für die frei: gespielten anzugreifen.

Bei f:gm freut man sich auf das Duell mit dem Spitzenreiter - "Wir sind dieses Mal auf den Punkt fit, haben viel gemeinsam trainiert und starten, im Gegensatz zur letzten Saison, eingespielt aus der Winterpause. Das ist ein großer Vorteil", so MiTch7, der darauf hoffen kann, in der Startelf zu stehen. Er selbst hielt sich beim Abschlusstraining nicht mit fußballerischen Elementen auf, sondern setzte auf mentales Training und ließ dazu extra einen iranischen Fakir einfliegen. "Der macht dat mitm Messi auch. Lechste dich hin, ziehste blank, Nagelbrett aufn Bauch und der Peter macht nen Paar Kopfbälle auf dem Ding. Wennde dat aushällst, stehste auch 60 Minuten gegen Viribus deinen Mann. Ey".

Kneipen, Pech und Pannen

Ron und Clemens verlassen dümpelnden Meister - Panini will angreifen

Wenn in der Coerheide der Ball ruht, spielt er  beim Après Ski in Winterberg groß auf: Mitch Panini (links), hier zu Gast in Oli Geißens ultimativer Chartshow Wenn in der Coerheide der Ball ruht, spielt er beim Après Ski in Winterberg groß auf: Mitch Panini (links), hier zu Gast in Oli Geißens ultimativer Chartshow

Tobi ist ein Mann der klaren Worte. "Wir hatten zu viele Mitläufer im Team. So wird das nichts!" lautete das Urteil des raubeinigen Technikers über die verkorkste Hinrunde seines Teams frei: gespielt münster. Vor dem Rückrundenstart Mitte März belegt der Meister der vergangenen Spielzeit mit zwei Punkten Rückstand auf Viribus United den zweiten Tabellenplatz.

 

Dies genügt nicht den Ansprüchen eines Tobis. Während Vizemeister Viribus seinen Kader permanent aufbläht, wollen Tobi und Spielertrainer Peter in dieser Saison mit einem entschlackten Kader reüssieren und damit zur Gesundung des darbenden Meisters beitragen.

 

 

Peter sieht die optimale Lösung in der Ausdünnung des Kaders auf 14 Spieler, die sich bedingungslos der internen Hierarchie fügen.

Dass zu den Abgängen ausgerechnet die bei den Fans beliebten Führungsspieler Ron und Clemens zählen, müssten die Anhänger akzeptieren, so Peter."Beide Spieler sind auf uns zugekommen und baten uns, sie bis zum Saisonende auszuleihen."

 

Arbeitsbiene Ron hat bereits zu Jahresbeginn beim Berlin-Ligisten Molotow Friedrichshain zehn neue Freunde gefunden. Zuletzt beklagte sich der offensivstarke Abräumer vor seinen Kollegen darüber, dass der Spaß am Spiel zu kurz komme und er dem rein ergebnisorientierten Fußball nichts abgewinnen könne. "Wir haben das zur Kenntnis genommen." sagte Rons langjähriger Zimmerkollege und Mittelfeldpartner "Fugi" kryptisch, hofft allerdings, dass Ron in Berlin den Spaß am Spiel wiederfindet:

"Ron lässt sich nicht eins-zu-eins ersetzen. Aber die anderen können ja auch wohl Fußball spielen." lächelte der Mittelfeldwusler zuversichtlich.

 

Neben Ron verlässt auch Exzentiker Clemens die Rothemden und schließt sich dem Charlottenburger Traditionsclub Tennis Borussia Berlin an. Leider wollte Clemens sich selbst nicht zu dem Ausleihgeschäft äußern ("Geh weiter!").

Aus dem näheren Umfeld des Mittelfeldrackers war in Erfahrung zu bringen, dass den historisch interessierten Clemens vor allem die Aussicht faszinierte, im Mommsenstadion aufzulaufen. Außerdem finde er die lilanen Trikots der "Veilchen" von TeBe Berlin sehr elegant.

 

Permadribbler Nils vermutet andere Gründe für die "Flucht nach Osten" und frotzelt: "Berlin hat halt `ne geile Szene!"

 

Während das Team in den Charts der Bunten Liga auf Platz 2 gelistet wird, sorgt der Shootingstar der Meistersaison, Mitch Panini, in den Hitlisten der Phonoindustrie wieder einmal für Furore. Nach seiner sommerlichen Partyhymne "Day´N´Night" greift er nun mit "Panini, lass es micheln! MITCH PANINI MICHELT!" nach den Sternen und kündigte für die Rückrunde 20 Tore an.

 

frei: gespielt, ich liebe dich!

all you need is love all you need is love

In Münsters verregneten Straßen aus Backstein gingen dieser Tage immer wieder böse Gerüchte um: Seit dem Meistertitel sei frei:gespielt nur noch überheblich, hieß es da. Die würden dieses Jahr gar nicht mehr trainieren, sondern studierten nur noch die Theke des Raketencafes, wirkten demnach auf dem Spielfeld übermüdet.

Die verbale Antwort der frei:gespielten ließ nicht lange auf sich warten; Souverän schob Vizekapitän Tobias den verleumdenden Worten einen Riegel vor: „Da ist was Wahres dran!“

 

Es gibt da diese Mär (Michel äußert Redensarten), die sich am 8. Nachholspieltag bestätigen sollte: Der angeknockte Boxer ist am gefährlichsten. So zeigte sich frei:gespielt nach zwei Niederlagen in Folge gegen die Mannschaft von Plattendeck konsolidiert. Der an der Frankfurter Schule orientierte Mannschaftskern kam zwar mit seiner kritischen Theorie einer Systemumstellung zum 3-4-3 nicht durch, doch spielte das zentralfixierte Mittelfeld ausgesprochen oft über die Außen. Da war es kein Zufall, dass das erlösende 1:0 Julians nach dem Seitenwechsel (In der Halbzeit stellte man um. Nicht.) über eine traumhafte Flanke Rons von dem Spielfeldrand eingeleitet wurde und das zwischenzeitliche 2:0 Tobis, durch einen Angriff über denbelesenen Außenflitzer Nils („det-det-dedelede-det-det-dede“) fiel.

 

Dass zudem eyecatcher Julian zur Freude des mitgereisten Ultras Jule wieder doppelt traf, war wohl vor allem seinem nächtlichen Dinner mit Michel zu verdanken. ie Idee zum Mitternachtsschmaus wurde von Mäzen Jörg motiviert, der aufgrund einer Rückenverrenkung durch Herzchentragen und Bierkastenschleppen nicht an dem Spiel teilnehmen konnte. Zu dem Freudentag noch mal Herzlichen Glückwunsch!

 

Frei:gespielt geht jetzt als zweitplazierter zufrieden in die Winterpause und wünscht allen Fans und Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest.

 

Münster im Herbst: Ungewohnte Platzverhältnisse

frei: gespielt-Krise erschüttert die Liga

Meister frei: gespielt durchlebt die erste Krise der noch jungen Vereinsgeschichte.Zwei Niederlagen in Folge bringen die Gemütslage der Sunnyboys ins Wanken. "Viele unserer Spieler sehen sich zum ersten Mal in ihrem Leben mit dem Gefühl der Niederlage konfrontiert. Bislang haben wir verloren gegangene Punkte eine Woche darauf zurückerobert." bringt Grischa Weber die aktuelle Schockstarre auf den Punkt.

 

Nach einer blamablen Leistung im Spiel gegen die Sportgruppe König hatten die Tuchan-Schützlinge eine 0:3 Niederlage hinnehmen müssen.

 

Im darauffolgenden Ligaspiel gegen Maschine wirbelten die Spieler des amtierenden Meisters von der ersten Sekunde an über den feuchten Grantboden an der Coerheide. In Abwesenheit von Spielertrainer Tuchan (Silberhochzeit) hatte Dirigent Weinberger sein Ensemble hervorragend eingestellt. Über die aufrückenden Verteidiger und die rochierenden Stürmer Julian, Flo und Panini attackierten die Roten stets von Neuem das Tor des Kellerkinds Maschine.

 

In diese Drangperiode fiel das 0:1. Maschine vollendete einen Konter mit einem Volleyschuss aus 18 Metern.

 

In der zweiten Häfte setzte frei: gespielt seinen Sturmlauf fort, spielte frech, aber mit zunehmendem Spielverlauf immer kühner und undurchdachter auf die Hütte von Maschine Münster. Mit aller Macht drängte man auf den Ausgleich und bot dem Gegner Platz zum Kontern. Thelen wusste sich bei einem Tempogegenstoß der gelbbeleibten Schlossertruppe nur mit einem Foul in Strafraumnähe zu helfen. Der umsichtige Schiedsrichter ahndete das Vergehen mit einem Strafstoß, den Maschine zum 0:2 nutzte.

 

Weinberger verpasste im Anschluss, das Ergebnis per Strafstoß (Foul an Fast) zu verkürzen.

 

Trotz der Niederlagen ist der Meisterschaftszug noch nicht abgefahren. Bis auf Vizemeister Viribus haben die vermeintlichen Großen der Liga allesamt Federn gelassen. Teams, die in der Vergangenheit noch als Kanonenfutter galten, preschen in dieser Saison nach vorne und mischen die Liga auf. "Es gibt keine Kleinen mehr." mahnt Nils, und prophezeit zugleich einen spannenden Meisterschaftsendspurt: "So lange die Spiele weiterhin auf Asche ausgetragen werden, bleibt es eng an der Spitze."

 

Am kommenden Wochenende misst frei: gespielt sich mit der Mannschaft von Dynamo Plattendeck.

Nach 7:0 gegen draußen!05 - frei: gespielt übernimmt Tabellenspitze

Doppelpack von Thelen und Schneidereit, Julian trifft dreifach.

Nach dem 7:0 (3:0) Sieg über draußen!05 steht frei: gespielt Münster erstmals in dieser Saison an der Spitze der Bunten-Liga Münsterland. In einer unterhaltsamen Partie gegen den Liga Neuling bestimmte frei: gespielt von Beginn an das Tempo und kam immer wieder - vornehmlich durch schnelle Antritte auf den Außen - gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Julian nutzte eine Maßflanke von Thelen zur Führung (10.). Draußen! schien ob der Angriffswellen überrascht und versuchte durch schnelle Konter die Zwei-Mann-Abwehrkette mit Tuchan und Fast vergeblich zu überwinden, vergaß aber im Mittelfeld nachzurücken und kassierte nach Vorarbeit von Gatzmaga das 2:0 durch Schneidereit (19.) Nur fünf Minuten später revanchierte sich Julian bei Thelen für seine Vorarbeit und legte einen Eckstoß für Thelen auf, der per Kopf in feinster Ole Hinz - Manier zum 3:0 Pausenstand einnickte.

 

Nach dem Seitenwechsel fehlte draußen! die Kraft um dem schnellen Spiel des Meisters Paroli zu bieten. Julian (32./41.), Thelen (48.) und wieder Schneidereit (55.) erhöhten auf 7:0. "Wie hätten, vor allem in der zweiten Halbzeit, noch mehr Tore machen müssen. Was wir da vergeben haben, das war nicht feierlich!", ärgerte sich Spielertrainer und Taktikguru Tuchan nach dem Spiel.

 

Das höchste Ergebnis in dieser Saison beschert frei: gespielt dennoch den sonnigen Platz an der Tabellenspitze und macht Viribus United und die Graswurzeltornados (alle 12 Pkt.) zu den Jägern um die Herbstmeisterschaft. Auch Rekordmeister Barrio Hansa (Platz 4., 10 Pkt.) lauert in gefährlicher Verfolgerposition. frei: gespielt darf es sich nun für mindestens zwei Wochen auf Platz eins gemütlich machen, bevor es am 14. November um 12:15 Uhr in der Coerheide-Arena gegen die Senkrechtstarter der Saison, die Sportgruppe König, gehen wird.

 

Dem Abwehrspieler von draußen!05 wünschen wir gute Besserung!

Arbeitssieg im Freizeitkick

frei: gespielt besiegt die Graswurzeltornados 2:1

Vorneweg erstmal einen Dank an die drei Gästespieler. Sie machten es u. a. möglich, dass zum Beispiel ein Greulich nicht an seine Grenzen gehen musste, sondern immer wieder liebend gerne an der Seitenlinie Luft holen konnte. Die Behauptung, dass er sich auch auswechseln ließ, um den Bruzzlern auf dem Grill seine Aufmerksamkeit zu schenken, kommt einer Ente gleich. Man war gezwungen das Team umzustrukturieren, da viele Spieler nicht zur Verfügung standen. Personelle Änderungen fordern zumeist auch eine im System. Hinten spielte man Mann gegen Mann; dabei konnte sich vor allem der starke Schneidereit zahlreiche Meriten verdienen. Ein ums andere Mal „löschte“ er in brenzligen Situation oder gewann seine Zweikämpfe souverän und agierte geschickt nach vorne. Weniger umsichtig zeigte sich sein Nebenmann. Weinberger preschte zunächst bedacht vorne, vertändelte aber folgenschwer den Ball und leitete so den Gegenangriff ein. Aufgerückte Raketen, zugleich in Unterzahl agierend, konnten diesen Fauxpas nicht mehr schadlos abwenden. 0:1. Wenige Minuten später schon hatte Weinberger aber die Möglichkeit seinen Schnitzer auszuwetzen und tat dies auch. Den fälligen Elfmeter nach Foul an Ansorge verwandelte er souverän. 1:1. Dies war auch das Halbzeitergebnis. Im zweiten Spielabschnitt war frei:gespielt weiterhin die bessere Mannschaft, agierte aber oftmals zu unpräzise und stümperhaft. Der Siegtreffer fiel schon in der 38. Minute durch Thelen. Nach einer grausamen Ecke machte Greulich am ersten Pfosten stehend vieles richtig. Zunächst schaffte er es den Ball präzise zu verlängern, um sich dann geschickt aus dem Gewühle herauszuhalten, sodass Thelen per Kopfstoß treffen konnte. 2:1, Sieg für frei:gespielt und Abpfiff nach sechzig Minuten. Ich würde gerne noch mehr berichten, doch ist die Länge des Artikels der ereignisarmen Partien, vor allem in Hälfte zwei, geschuldet.

 

Stimmen zum Spiel

„Wir müssen besser in die Zweikämpfe gehen. Alles andere ist Alibi“. (Ulrich).

 

„Letzte Woche war Mist. Da habe ich mich zu einem Umtrunk in größten Dimensionen hinreißen lassen und konnte dem Team somit nicht helfen. Diesen Umtrunk möchte ich meiner Mannschaft auch zu gestehen und werde bei entsprechender Gelegenheit ne Kiste schmeißen.“(Daniel P.).

 

„Uns fehlt noch die Tempohärte und die lockere Art der letzten Saison. Das zweite Jahr ist ja bekanntlich immer schwieriger, aber etwas mehr Dampf schadet nie.“ (Höppner).

Mit dem Kopf gegen die Wand

frei: gespielt verliert Spitzenspiel gegen Barrio Hansa 0:1

Trauten ihren Augen nicht - Den f:g-Ultras auf der Gegengeraden stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben Trauten ihren Augen nicht - Den f:g-Ultras auf der Gegengeraden stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben

Die Generalprobe für das Duell gegen die furios in die Saison gestarteten Graswurzeltornados (Samstag, 11:00 Uhr in der Coerheide-Kampfbahn) ging für frei: gespielt münster mächtig in die Hose. Im Aufeinandertreffen des Meisters mit dem Rekordmeister Barrio Hansa verloren die Rot-Blauen unglücklich in der Nachspielzeit 0:1.

 

Frei: gespielt musste kurzfristig Torhüter Daniel Pielarczyk ersetzen, der nach dem WM-Qualifikationsspiel mit Kolumbien seinen Flug verpasst hatte und noch am Flughafen von Bogota festsaß. "Letztlich hat sein Fehlen das Team verunsichert. Mit Daniel hatten wir eine fast schneeweiße Weste." bedauerte Fanbeauftragte Jule G. das Fehlen des bekennenden Sonnenbankgängers. Nach überstandener Fußverletzung und intensivem Höhentraining saß frei: gespielt-Legende Flo Thelen erstmals wieder auf der Bank des Meisters, wo er mit Luxuskarosse Michel Greulich direkt gute Laune versprühte.

 

Der Funke sprang leider nicht aufs Feld über. Das Spiel begann schleppend. Beiden Teams war der Respekt vor den offensiven Qualitäten des Gegners anzumerken. Hüben wie drüben kam kein richtiger Spielfluss zustande. Viele Fouls unterbrachen das Spiel immer wieder. Die Flügelspieler hingen in der Luft und die quirligen Spitzen des Raketenteams zündeten immer wieder im falschen Moment. Da die Stürmer sich an den bulligen Abwehrspielern des Stadtteilclubs die Zähne ausbissen und die viribiische Formel, mit langen Bällen den Abwehrriegel zu knacken, nicht aufging, agierte frei: gespielt verstärkt durch die Mitte. Aber auch die zweikampfstarken Ulrich und Fast konnten der lahmenden Offensive nicht den nötigen Anschub geben. Den eigens aus Hamburg heimgeholten Regisseur Hinz doppelten die Barrioisti immer wieder klug.

 

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel noch zerfahrener. Es häuften sich die Nicklichkeiten. Die Fans forderten schließlich lautstark die Hereinnahme Michel Greulichs, der sich kurzerhand selbst einwechselte. Auch er verstand es an diesem Samstag nicht, neue Impulse zu setzen.

Die Hanseaten, die sich bisher dezent zurückgehalten hatten, gingen mit zunehmender Spieldauer forscher zu Werke. Das gewohnt gut aufgelegte und gut aussehende Abwehrtrio des Titelträgers blockte die halbherzig vorgetragenen Angriffswellen allesamt ab. Als sich die Nullnummer abzeichnete, legte Kapitän Tuchan in der Nachspielzeit den agilen Barrio-Spielmacher Neumann in der Nähe des eigenen Strafraums. Jan Michael zirkelte das Leder an der Mauer vorbei und laichte das Ei für die Forellen im frei: gespielt-Gehäuse ab. Ersatztorwart Jörg Theilmann war machtlos gegen den tückischen Aufsetzer.

 

Der Meister bedankte sich mit diesem unmittelbar vor dem Schlusspfiff verteilten Geschenk nachträglich beim Last-Minute-Meister-Macher der vergangenen Saison, als das Barrio keine Chancen mehr auf den Titelgewinn hatte und dennoch das bis dato an der Tabellenspitze thronende Viribus United mit 4:1 Toren vom Sockel schoss. Der Rest der Geschichte ist bekannt.

 

"Jetzt müssen wir nächsten Samstag gegen die Tornados mächtig aufdrehen, wenn wir unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden wollen. Ihr werdet wieder das gewohnte frei: gespielt sehen." versprach Tilman Jendrasik am Samstagabend den Fans auf dem vereinseigenen Oktoberfest.

 

Clap Your Hands Say Yeah - Weinberger führt frei: gespielt zum Sieg gegen Vizemeister Viribus

Applaus für eine starke Leistung - Tobi Weinberger brilliert gegen Viribus Applaus für eine starke Leistung - Tobi Weinberger brilliert gegen Viribus

Meister frei: gespielt münster bleibt weiter in der Erfolgsspur. In einem überlegen geführten Spiel ließen die Rot-Blauen nie einen Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen und wiesen Vizemeister Viribus United mit 4:0 in die Schranken.

 

Im Vergleich zum 4:1 gegen den Münster FC hat Spielertrainer Tuchan seine Mannschaft auf zwei Positionen verändert. Für den bissigen Mittelfeldfilou Fugi Fast (familäre Verpflichtungen) rückte Neuzugang Pierre Biederstaedt in die Startelf. Der als Ersatz für Fast angedachte Jötze Theilmann verletzte sich beim Warmmachen am lädierten Oberschenkel und verzichtete auf einen Einsatz. Heimkehrer Benjo Vorwerk ersetzte Kneipenflipper-Weltmeister Michel Greulich, der sich in der Nacht zum Freitag bei einer Cabriofahrt durchs Ruhrgebiet den Nacken verrenkt hatte. Seither klagte der Topverdiener über Übelkeit und Koordinationsprobleme. "Den Mitch erstmal draußen zu lassen, ist eine reine Vorsichtsmaßnahme." gab Tuchan schließlich Entwarnung.

 

Vom Anstoß weg versuchte der Meister, sein spielerisches Übergewicht auch auf dem ungeliebten Kunstschlackeplatz geltend zu machen. Der Titelverteiger ließ den Ball immer wieder über mehrere Stationen zirkulieren und kam insbesondere über den auf der linken Seite immer wieder fröhlich nach vorne stürmenden Höppner zu gefährlichen Situationen. Folgerichtig fiel bereits nach wenigen Minuten das erste Tor. Eine Vorwerk-Flanke aus dem rechten Halbfeld fand ihren Weg vor die Füße Ron Ulrichs, der das Leder aus zwölf Metern ins rechte Toreck einschob.

Fünf Minuten später legte sich Kapitän Tuchan die Kugel zum Freistoß bereit und jagte das Geschoss, am verdutzten Viribus-Keeper vorbei, humorlos in den Winkel. Frei: gespielt verpasste es in der Folge, den Sack schon vor der Pause zuzumachen und ließ beste Torchancen aus. Vorwerk verfehlte das Tor zwei mal knapp. Der eingewechselte Greulich verpasste eine Hereingabe des ständigen Unruheherds Clemens Gatzmaga um eine Fußbreit.

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte ließen die Münsteraner die Zügel etwas schleifen und gaben dem Vizemeister mehr Raum, sein Spiel aufzuziehen. Viribus United hatte nun leichte Feldvorteile und agierte immer wieder mit langen Bällen auf Stoßstürmer Leon Lewis. Der Torjäger  prüfte den ansonsten fast beschäftigungslosen F:G-Keeper Daniel Pielarczyk in der Mitte der zweiten Halbzeit mit einer gefährlich flatternden Direktabnahme. Pielarczyk reckte die Fäuste hoch und entschärfte den Schuss gewohnt spektakulär, unkonventionell, aber erfolgreich.

 

Wachgerüttelt durch die zunehmende Dominanz der Weißen lief die Angriffsmaschine des Meisters in der Folge wieder auf Hochtouren und erzeugte mächtig Dampf auf regennassem Grund. Der überragende Tobi Weinberger kurbelte das Spiel immer wieder aus der eigenen Feldhälfte an. Als Vertragsamateur Cornel im gegnerischen Strafraum zu Fall kam, lochte Weinberger den fälligen Strafstoß anstandslos ein und belohnte sich selbst für seine starke Leistung. Er wusste sofort, bei wem er sich für das Tor zu bedanken hatte und applaudierte seiner eigenen Leistung.

 

Kurz vor dem Schlusspfiff erhöhte Torgarant Julian noch auf 4:0, nachdem Viribus-Schlussmann Seik einen tückischen Aufsetzer nur an den Pfosten lenken konnte. Der wachsame war sofort zur Stelle und verwertete den Abpraller.

 

Neben dem omnipräsenten Weinberger und dem nimmermüden Ulrich überzeugte der lauffreudige Nils Höppner, der auf der linken Seite permanent brenzlige Situationen vor dem gegnerischen Gehäuse heraufbeschwor.

 

Edeljoker Bernd Tasche zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden - "4:0 geht auf jeden Fall klar." - haderte aber mit der schlechten Chancenverwertung. "Ron hat nen Bombenpass gespielt, aber ich war selbst überrascht, dass ich plötzlich so weit vorne stand." gab der Lockenkopf nach seiner vergebenen Möglichkeit zu Protokoll.

 

Am kommenden Samstag trifft der amtierende Meister im nächsten Toppspiel auf Rekordmeister Barrio Hansa. Der mit zahlreichen Neuzugängen aufgemöbelte Ex-Meister will wieder an vergangene Erfolge anknüpfen.

"Uns erwartet ein heißer Tanz" freut sich Stürmer Julian auf den kommenden Samstag.

f:gm empfängt Vizemeister Viribus United

Flos fallen aus, benjo zurück. Peter: "Das wird ein tolles Spiel"

Es ist der 20. Juli 2009, der letzte Spieltag der Saison: Barrio Hansa schlägt Viribus United in einem unglaublichen Spiel mit 4:1. Viribus vergibt damit in letzter Sekunde den so sehr herbei gesehnten Titel und lässt frei: gespielt an sich vorbei ziehen. Für Viribus, seit jeher Titelkandidat in der Bunten-Liga, wohl der schwärzeste Tag in der Vereinsgeschichte, für frei: gespielt der größte Triumph der noch jungen Mannschaft. „Dass wir das im ersten Jahr packen würden, damit hat bei uns niemand gerechnet. Zumal es am letzten Spieltag wirklich nicht danach aussah. Da war die Freude natürlich um so größer", erinnert sich Flo Thelen, zur Zeit für f:gm als Talentscout in Südamerika unterwegs und erster Torschütze eines f:gm-Tores in der Vereinsgeschichte. Er wird dem amtierenden Meister mit seiner Erfahrung und Robustheit im Mittelfeld am kommenden Sonntag (12:15 Uhr, live im Ticker) im dritten Aufeinandertreffen gegen Viribus United fehlen. Auch Flo Ständer fällt aus (Leisten-OP). „Das sind bittere Ausfälle für uns. Wir hoffen aber in der Defensive gut zu stehen, der Asche zu trotzen und flüssig in den Spielaufbau zu kommen. Zumal Viribus ein Gegner ist, der sich nicht hinten reinstellt. Die sind immer gewillt das Tor zu machen - das verspricht ein tolles Spiel zu werden", so Kapitän Peter Tuchan.

 

Für die Statistik-Freunde:
In zwei Aufeinandertreffen der Mannschaften gab es jedes Mal einen Gewinner. Zum Saisonauftakt 2008 gewann frei: gespielt mit 2:0 durch Tore von Thelen und einem Eigentor. Das Rückspiel gewann Viribus mit 1:0.


 

Von Gänsehaut, Leichtfüßigkeit und Diven

Benjo mit neuem Gesicht zurück beim Bunte Liga Meister.

"Zieh deine Sachen aus, jetzt gehts los!", Trainer Tuchan zu Steffen Benjo Freund "Zieh deine Sachen aus, jetzt gehts los!", Trainer Tuchan zu Steffen Benjo Freund

Er ist das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff, der Klettverschluss zwischen Weinberger und Hinz, der Magnet zwischen Ball und Tor, er hat das nötige Kalkül im Torabschluss. Nach einem kurzen Gastspiel bei Hertha BSC Berlin ist Benjamin Vorwerk zurück in der Bunten Liga Münsterland und spricht mit freigespielt.com über die Zeit in der Lach- und Schießgesellschaft Berlins, das System Favre und gemeinsame Frisörtermine mit Andriy Voronin.

f:gm: Benjamin, willkommen zurück und alles Gute zum Geburtstag nachträglich. Ehrlich - Haben Sie die Bunte Liga vermisst?
BV (schmunzelt): Na klar. Die Jungs sind mir sehr ans Herz gewachsen und wenn man gemeinsam erfolgreich ist, dann bindet das ein Team noch viel stärker! Jetzt freue ich mich wieder auf die packenden Partien – ich bin gespannt, was sich spielerisch bei f:gm und den anderen Teams getan hat.
f:gm: Im ersten Spiel gegen Münster F.C waren Sie nicht in der Startaufstellung, nicht mal im Kader. Was war los?
BV: Es gab vertragliche Unstimmigkeiten, mehr möchte ich dazu nicht sagen.
f:gm: Auch aus sportlich lief es in Berlin alles andere als rosig für Sie. Jetzt wirken Sie gut gelaunt. Eine gute Entscheidung zurück zu kehren, die sich auch auf Ihr Spiel auswirken wird? Haben Sie zur Leichtigkeit zurück gefunden? Sie waren in letzter Zeit verkrampft, vor allem im Torabschluss.
BV: Ich muss ehrlich sagen, der Verein Hertha BSC war so unfertig wie ich als Spieler. Die waren froh, mich ins Schaufenster stellen zu können – das belastet dann doch, wenn Erfolg und Misserfolg nur auf dich zurück geführt werden. So funktioniert das. Ich bin unglücklich geworden, als ich versucht habe, andere glücklich zu machen. Ich fühlte mich wie ein trauriger Clown. Jetzt bei f:gm verteilt sich die Last auf mehrere Schultern, insgesamt ist das Mannschaftsgefüge besser. Wenn man hier in die Kabine kommt, da merkt man, wer die starken Persönlichkeiten sind. Da gibt es mehr als einen Leader. Es gibt die Denker und die Macher, insgesamt ergänzt sich das zu einer erstklassigen Garnitur mit mehr Machern.
f:gm (lacht): In Berlin haben Sie unter Lucien Favre trainiert, Ihre Sturmpartner hießen Voronin und Pantelic. Was lernt man von diesen Leuten?
BV: Mit Andriy bin ich oft zum Frisör gegangen, er ist ein echter Ästhet in dieser Hinsicht – da kann man sich wirklich was abgucken. Auch außerhalb des Salons haben wir haben viel Zeit zusammen verbracht. Er ist so ein Typ, mit dem kannst du nächtelang reden. Marko ist da ein anderer Typ, eher unnahbar, divenartig.  
f:gm: „Divenartig“ – da müssen Sie auch bei f:gm mit klarkommen.
BV: Es gibt einen Unterschied zwischen fußballerischen Diven und menschlichen Diven. Die ersten sind mir lieber.
f:gm: Noch immer okkupiert Tuchan den mannschaftsinternen Führungsposten. Wann sind Sie an der Reihe mehr Verantwortung zu übernehmen?
BV: Vorweg muss ich sagen, als Peter anrief, bekam ich Gänsehaut...
f:gm: Und dann...?
BV (lacht): Nicht was Sie denken! Peter ist eine Institution im Team, es war ein wunderschöner Augenblick, als er in die Kabine kam und sagte: “Komm Benjo, zieh deine Sachen aus, jetzt geht’s los.” Am Sonntag wieder in rot-blau aufzulaufen, das wird ein Highlight.
f:gm (lacht immer noch): Und dann direkt gegen Viribus United, die f:gm als „Erzrivalen“ bezeichnen.
BV: Was die letzte Saison erlebt haben, das wünscht man keinem Team. Ich habe das 1996 gegen ManU selbst miterlebt. Danach war nur Leere. Diese Saison sind die Karten neu gewürfelt – wir müssen von Spiel zu Spiel denken und das nächste ist das gegen Viribus. Ich denke, dass es eine ganz faire aber umkämpfte Partie werden wird. Auf jeden Fall freuen wir uns alle drauf.
f:gm: Dann viel Erfolg!
BV: Danke.

Spielplan

f:gm vs. M F.C. 4:1

f:gm vs. Viribus Utd 4:0
f:gm vs. FC Barrio 0:1

f:gm vs. Graswurzel 2:1

f:gm vs. draußen! 7:0

f:gm vs. SG König 0:3

f:gm vs. Maschine 0:2

f:gm vs. Plattendeck 3:0

f:gm vs. Viribus Utd 1:0

f:gm vs. FC Barrio 3:0

f:gm vs. draußen! 6:2

f:gm vs. SG König 6:1

f:gm vs. Monasteria. 3:0

f:gm vs. Maschine 0:4
f:gm vs. Graswurzel 0:2

f:gm vs. Plattendeck 3:2

f:gm vs. Monasteria 1:2

f:gm vs. M.F.C 3:3